Case Studies

High-Speed-Prototypen für medizinische Gehäuse-Anwendungen

iThera Medical: So konnte das Medizintechnikunternehmen mit dem formary Lieferantennetzwerk ihre Kosten reduzieren und vorgezogene Deadlines erfolgreich einhalten

Über iThera Medical

iThera Medical ist ein führendes Medizintechnikunternehmen, das sich auf hochauflösende photoakustische, nicht-invasive Bildgebungstechnologien spezialisiert hat. Mit der innovativen Multispektralen Optoakustischen Tomographie, kurz MSOT, ermöglicht iThera Medical eine Echtzeit-Visualisierung und Quantifizierung von sogenannten Biomarkern wie z.B. Hemoglobin im Blut oder Kollagen im Muskel, die bei bestimmten Krankheitsbildern unterschiedlich ausgeprägt sind. Hiermit trägt das Unternehmen maßgeblich zur Verbesserung der Patientenversorgung im Bereich der medizinischen Forschung bei.


MSOT-Gerät_iThera Medical Case Study
iThera Logo

Schauen Sie sich das Video zur Case Study an und erfahren, wie iThera Medical von der B2B Plattform formary profitieren konnte.

Thumbnail_iThera Medical Case Study

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💡Das Tiefziehprojekt mit iThera verdeutlicht, wie formary seinen Kunden Projekte mit anspruchsvollen Anforderungen abnimmt, die enge Zeitpläne, die Beschaffung von Materialien in kleinen Mengen und komplexe Nachbearbeitungsschritte umfassen. Das Resultat: Der Kunde kann sich beruhigt zurücklehnen. formary übernimmt sämtliche Anforderungen und sorgt dank des leistungsstarken Lieferantennetzwerks dafür, dass alle Vorgaben erfüllt werden.

Das Projekt im Überblick

  • Projektziel: 50 % Kosten- und Volumenreduktion bei neuer Gerätegeneration
  • Herausforderung: Enge Deadlines, Materialknappheit, hohe medizinische Anforderungen
  • Lösung: Koordination mehrerer Spezialbetriebe im formary Netzwerk
  • Ergebnis: Termingerechte Fertigung, optische und qualitativ hochwertige Gehäuseteile

Das Problem

Neue Gerätegeneration mit 50 % Kostenreduktion aber hohen medizinischen Anforderungen

iThera Medical hatte es sich zur Aufgabe gesetzt, für die neue Gerätegeneration des MSOT Frontier eine 50 %-ige Reduzierung in Kosten und Volumen der Plattform zu erreichen, ohne Kompromisse bei Qualität oder Design. Die Anforderungen an Verkleidungsteile aus Kunststoff in der Medizin sind hoch und standen im direkten Spannungsverhältnis zum Kostenreduktionsziel:

 

Brandschutz nach UL94-V0-Standard erforderlich

Kratzfeste Oberflächen und Reinigungsmittel-Resistenz

Schutz vor elektromagnetischer Strahlung (EMV-Abschirmung)

UV-Schutz für Langzeitstabilität

Zuverlässige Belüftungsmöglichkeit der elektronischen Komponenten

Cleane, einwandfreie und herausragende Optik für Praxen und Krankenhäuser

Spaltfreie Montage am Gerät mit komplexen Fräsungen

 

Diese Kombination aus technischen, medizinischen und ästhetischen Anforderungen machte die Entwicklung zu einem anspruchsvollen Projekt.

Komplexe Anforderungen an medizinischen Gehäuseteilen_Case Study iThera Medical

Die Herausforderung

Vorgezogene externe Tests verschärfen Zeitplan und Materialbeschaffung kritisch

Für die Gehäuseverkleidung der neuen MSOT-Gerätegeneration mussten alle medizinischen Anforderungen erfüllt werden bei gleichzeitiger Halbierung der Kosten. Die Herausforderungen im Projekt waren klar definiert:

  • 50 % Kostenreduktion als verbindliches Projektziel
  • Sehr enge Deadlines durch vorgezogene externe Verifizierungstests (EMV-Prüfung)
  • Entsprechende Knappheit bei Verfügbarkeit des Spezialmaterials ABS/PC-Blend UL94-V0
  • Komplexe Fräsungen für Lüftungsausgleich und spaltfreie Montage
  • Mehrstufige Nachbearbeitung (CNC-Fräsen, Struktur-Lackierung außen, EMV-Lackierung innen)
  • Kleine Stückzahl und Bemusterung für Prototypenphase

Torsten Parth von iThera Medical erklärt: „Aufgrund eines vorgezogenen externen Verifizierungstests – genauer gesagt einer EMV-Prüfung – entstand bei uns die dringende Notwendigkeit, kurzfristig freigabefähige Gehäusekomponenten zur Verfügung zu haben."

Die Lösung

Konstruktions- und netzwerkbasierte Optimierung durch Materialverteilung und Koordination dreier Spezialbetriebe

formary entwickelte auf Grundlage der initialen Designentwürfe eine Reihe weiterführender Vorschläge, die auf eine effizientere und wirtschaftlichere Umsetzung der Gehäuseteile abzielten. Dabei wurden alle wichtigen Aspekte einer Kosten-Nutzen-Abwägung unterzogen:

  • Materialselektion und Beschaffungskosten

  • Gestaltung der Tiefziehteile im Hinblick auf notwendige Fräsungen, Beschnitte und Montageelemente

  • Werkzeugauslegung auf Aluminium oder alternatives Material

  • Materialausgangsstärken unter Werkzeugauslegungs-Aspekten

  • Auswirkungen der Faktoren auf den Lieferplan und dessen Managebarkeit

Die Beratung belief sich auf detaillierte Empfehlungen bezüglich der optimalen Materialauswahl, einschließlich spezifischer Materialstärken, die unter Berücksichtigung der mechanischen Anforderungen und Kosten ausgewählt wurden. Ergebnis war die Konstruktion drei optimierter, ästhetisch hochwertiger Gehäuseteile, welche durch Lackierung EMV-Abschirmung gewährten, UV-Schutz und Flammschutz UL94-V0 sicherstellten sowie die Belüftung der elektronischen Komponenten und CPU ermöglichten.

Kritische Hürde

Materialknappheit beim Erstlieferanten

Aufgrund des engen Zeitplans konnte der von formary ursprünglich ausgewählte, spezialisierte Hersteller das benötigte Spezialmaterial nicht rechtzeitig beschaffen. Eine Lieferung der fertig produzierten und nachbearbeiteten Teile inklusive Fräsung und externer Lackierung schien unmöglich. In dieser kritischen Situation griff formary auf das weitreichende Lieferantennetzwerk zurück und koordinierte drei spezialisierte Betriebe:

 

Betrieb 1 (Alternative Materialquelle):

Hatte das benötigte Spezialmaterial ABS/PC-Blend UL94-V0 vorrätig

Stellte Material kurzfristig zur Verfügung

Übernahm Tiefziehen eines weniger komplexen Bauteils

 

Betrieb 2 (Ursprünglicher Spezialist):

Erhielt Material und vorgezogene Teile von Betrieb 1

Konzentrierte sich auf komplexere Bauteile mit spezifischen Fertigungstechniken

Führte CNC-Fräsungen und Nachbearbeitungen durch

 

Betrieb 3 (Lackierungsspezialist):

Übernahm finale Struktur-Lackierung RAL 9016 außen

Führte EMV-Lackierung innen durch

Stellte hochwertige Oberflächenveredelung sicher

 

Durch diese koordinierte Zusammenarbeit verschiedener Spezialisten konnte das Projekt trotz der anfänglichen Materialbeschaffungsprobleme erfolgreich und termingerecht abgeschlossen werden.

Medizintechnik Gehäuse aus Kunststoff_Case Study iThera Medical

Der Vorteil

Lieferantennetzwerk als Hebel für Geschwindigkeit und Qualität bei Materialengpässen

Durch die flexible Orchestrierung des formary Lieferantennetzwerks erhielt iThera Medical entscheidende Vorteile:

 

Zugriff auf alternative Materialquellen bei Engpässen

Parallele Abwicklung von Tiefziehen, Fräsen und Lackierung durch Spezialbetriebe

Kontinuierliche Status-Updates während der gesamten Projektkoordination

Entlastung des Kunden von logistischer Komplexität

Fokussierung auf andere Herausforderungen der Produktentwicklung

 

Das Ergebnis: iThera Medical konnte sich auf die Kernentwicklung konzentrieren, während formary die Koordination und Steuerung übernahm.

Lüftungsschlitze an medizinsichen Gehäuseteilen_Case Study iThera Medical
Torsten Parth_iThera Medical

“Für uns war es entscheidend, die vollständig gefertigten Teile termingerecht zu erhalten und sie direkt in die Prototypen einbauen zu können. Am Ende erhielten wir durch das ausgefeilte Qualitätsmanagement einwandfreie Gehäuseteile mit präzisen Toleranzen und exzellenter Optik.”

— Torsten Parth, iThera Medical

Das Ergebnis

Termingerechte Lieferung, erfolgreiche Verifizierung und Prototypen-Einführung

Die gemeinsam entwickelten drei Gehäuseteile wurden nach Qualitätsprüfung termingerecht an iThera Medical geliefert. Die ersten internen und externen Tests sowie die allgemeine Einführung des Prototypen bei iThera Medical verliefen erfolgreich.

Entscheidend für den Projekterfolg waren dabei:

  • Konstruktionsoptimierung unter Kosten-Nutzen-Aspekten
  • Flexible Materialbeschaffung durch Netzwerk-Zugriff
  • Koordination von drei Spezialbetrieben für parallele Abwicklung
  • Kontinuierliches Qualitätsmanagement über alle Fertigungsstufen
  • Termintreue trotz vorgezogener externer Verifizierungstests

Torsten Parth bestätigt: „Für uns war es entscheidend, die vollständig gefertigten Teile termingerecht zu erhalten und sie direkt in die Prototypen einbauen zu können. Am Ende erhielten wir durch das ausgefeilte Qualitätsmanagement einwandfreie Gehäuseteile mit präzisen Toleranzen und exzellenter Optik"

iThera Medical MSOT-Gerät

FAQ - Häufige Fragen zu medizinischen Gehäuse-Projekten

Wie läuft ein Gehäuseprojekt mit formary ab?

formary begleitet Medizintechnikunternehmen von der Machbarkeitsanalyse über Prototyping bis zur Serienfertigung. Das Lieferantennetzwerk ermöglicht schnelle, effiziente Abläufe.

Warum ist das Tiefziehen ideal für medizinische Gehäuse?
Warum sind die Anforderungen bei medizinischen Anwendungen so entscheidend?
Welche Rolle spielt Optik bei medizinischen Gehäusen?
Wie werden EMV- und Hygieneanforderungen berücksichtigt?
Welche Materialien eignen sich für medizinische Kunststoffgehäuse?

Weiterführende Informationen zu medizinischen Verkleidungsteilen

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